Ausschreibung: Arbeitsresidenz für taube und hörbeeinträchtigte Tanzschaffende und Tanzinteressierte (August 2020)

Ausschreibung Residenz DGS mit Untertiteln

Gute Nachrichten – im August bieten wir eine Residenz für taube und hörbeeinträchtigte Tanzschaffende und Tanzinteressierte aus Berlin an!Schickt uns eure Bewerbung (DGS-Video oder Text) bis zum 17. Mai 2020 an making-a-difference@sophiensaele.com. Wie ihr euch bewerben könnt, erklärt euch Athena Lange:

Gepostet von Making a Difference. Tanzpakt Stadt Land Bund am Dienstag, 21. April 2020

Das Projekt MAKING A DIFFERENCE – Tanzpakt Stadt-Land-Bund bietet eine Arbeitsresidenz für taube und hörbeeinträchtigte Tanzschaffende und Tanzinteressierte an.

Was ist eine Residenz?

Eine Residenz bedeutet Zeit zum Proben.
Während der Residenz kannst du an einem neuen künstlerischen Projekt arbeiten.
Du kannst Dinge ausprobieren und forschen.
Du kannst neues Bewegungsmaterial entwickeln.
Dafür hast du einen Monat Zeit.
Am Ende der Residenz muss es kein Ergebnis geben.
Du musst keine Aufführung machen.
Aber du kannst am Ende Freund*innen und andere einladen, wenn du etwas zeigen möchtest.
Das Ziel der Residenz ist, dass du dich als Künstler*in weiterentwickeln kannst.

Was sind die Rahmenbedingungen?

Du bekommst von uns einen Probenraum.
Du kannst den Raum den gesamten August nutzen.
Für deine Arbeit erhältst du ein Honorar von 2.400€.
Wir können nach Absprache auch Honorare übernehmen, wenn du mit anderen Künstler*innen arbeiten möchtest.
Nach Absprache können wir dir Material bezahlen.
Ein*e erfahrene*r taube*r Künstler*in wird zur selben Zeit proben.
Ihr könnt euch über eure Projekte austauschen und du bekommst Beratung von der*dem erfahrene*n taube*n Künstler*in.

Wer kann sich bewerben?

Du kannst dich bewerben, wenn du taub oder hörbeeinträchtigt (z.B. schwerhörig oder CI-Träger*in) bist und künstlerisch im Bereich Tanz arbeiten willst.
Du musst in Berlin leben und arbeiten.
Du brauchst keine künstlerische Ausbildung.
Du brauchst keine jahrelange Erfahrung als Künstler*in.
Du brauchst eine Idee, an der du arbeiten willst.

Wie kann ich mich bewerben?

Bitte schicke uns deine Bewerbung bis zum 17. Mai 2020.
Du kannst uns ein Video in Gebärdensprache oder einen Text in Schriftsprache schicken.
Unsere Emailadresse ist: making-a-difference@sophiensaele.com

Wir möchten wissen:

1. Wer bist du?
2. Hast du schon andere künstlerische Projekte gemacht?
Wenn ja, kannst du uns Videos schicken, wenn du welche hast.
3. Was ist deine Idee? Woran und mit wem möchtest du in der Residenz arbeiten?

Deine Kontaktpersonen sind Anne Rieger und Noa Winter.
Beide sind hörend, aber es gibt ein Budget für Dolmetscher*innen.
Sie helfen dir, die Residenz zu planen.
Du kannst sie kontaktieren, wenn du Fragen zur Bewerbung hast.

Wird die Residenz trotz Corona stattfinden?

Wir können nicht versprechen, dass die Residenz im August stattfinden kann.
Wenn wir die Residenz absagen müssen, finden wir mit dir gemeinsam eine Lösung, die Residenz nachzuholen.

Wie geht es nach der Residenz weiter?

Wenn du möchtest, kannst du nach der Residenz weiter an deinem Projekt arbeiten.
Dafür bekommst du von uns finanzielle Unterstützung, einen sogenannten Produktionskostenzuschuss bis maximal 8.000€.
Mit diesem Geld kannst du weiter proben.
Am Ende gibt es eine Aufführung.

Wer bietet die Residenz an?

MAKING A DIFFERENCE ist ein Projekt von acht Partner-Institutionen.
Sie haben ein gemeinsames Ziel: mehr Vielfalt für die Berliner Tanzszene.

Die Partner sind:
Sophiensæle, Tanzfabrik Berlin, Uferstudios, tanzfähig, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin, TanzZeit, Diversity Arts Culture und Zeitgenössischer Tanz Berlin.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

KONTAKT:

SOPHIENSÆLE
Making a Difference
Sophienstraße 18
10178 Berlin
030-27 89 00 58

Ein Projekt des Netzwerks MAKING A DIFFERENCE: SOPHIENSÆLE, Tanzfabrik Berlin, Uferstudios, tanzfähig, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin, TanzZeit, Diversity.Arts.Culture und Zeitgenössischer Tanz Berlin. Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa/Kofinanzierungsfonds.