Making a Difference meets…Tanja Erhart & Sophia Neises

Making a Difference
Samstag, 27.02.2021
19:00 – 20:30
Zoom

Anmeldungen an making-a-difference@sophiensaele.com

Making a Difference meets…Tanja Erhart & Sophia Neises


Art der Veranstaltung: Gespräch
Arbeitssprache: Deutsch

Wir laden euch herzlich zu unserer zweiten Episode von Making a Difference meets…, unserer neuen Gesprächsreihe rund um das Thema Tanz und Behinderung, einladen: Diesmal freuen wir uns auf das Gespräch mit Tanja Erhart und Sophia Neises!

Am 27. Februar um 19 Uhr sprechen die beiden Künstler*innen über ihre Wege zum Tanz und die Auseinandersetzung mit Kategorien und Ableismus. Dabei geht es auch um das Finden der eigenen Freiheit außerhalb normativer Maßstäbe und ihre Utopie für eine selbstbewusste und selbstbestimmte Disability Culture. Die Veranstaltung wird moderiert von Noa Winter.

Registriert euch hier:

https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_H6Fl-e9YQ-uS8sBS3L1hVw

Barrierefreiheit

Das Gespräch findet auf Deutsch statt. Das Publikum kann während des Q&A auf Englisch oder Deutsch sowie in Wort und Schrift teilnehmen. Eine Audioaufnahme des Gesprächs sowie ein Transkript werden anschließend online zur Verfügung gestellt. Bei Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: making-a-difference@sophiensaele.com

Tanja Erhart, Österreicher*in in London lebend, identifiziert sich selbst als behinderte Tänzer*in und Kulturanthropolog*in. Sie performte in Stücken von Candoco Dance Company, Claire Cunningham, Michael Turinsky und vielen mehr. Tanja engagiert sich für individuell zugängliches Tanztraining (u.a. leitete sie das Teacher-Training für Making in Difference), unterrichtet und präsentiert auf diversen Veranstaltungen. Zurzeit interessiert sie ihr eigenes Wohlergehen, was es heißt in Interdependenz zu leben und die Bewegungssprachen ihrer 3 Körperlichkeiten zu erforschen – mit Krücken, mit Rollstuhl und ganz ohne ihre mobilen Unterstützungswerkzeuge.

Sophia Neises ist freie Performerin, Theaterpädagogin und Behindertenrechtsaktivistin. Ihre künstlerische Praxis erstreckt sich von der prozessorientierten Projektleitung in Tanz- und Theaterprojekten mit Menschen verschiedenster Lebensentwürfe und Diskriminierungserfahrungen bis hin zu Kollaborationen als Performerin in Tanzperformances (u.a. mit Zwoisy Mears-Clarke und Jess Curtis/Gravity). 2019 begann für sie als Künstlerin mit Sehbehinderung eine intensive Auseinandersetzung rund um Audiodeskription als Barrierefreiheitsangebot und Kunstform, welche sie derzeit in Workshops an Theaterhäuser und Künstler*innen der freien Szene heranträgt.

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