Making a Difference
Making a Difference ist ein 2018 gegründetes Berliner Netzwerk, das die selbstbestimmte Arbeit behinderter, Tauber und chronisch kranker Künstler*innen im Tanz fördert. Acht Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um durch Workshops, Residenzen und Koproduktionen qualitativ hochwertige, barrierefreie Weiterbildungs- und Produktionsmöglichkeiten zu schaffen. Zentrale Leitlinie des Projekts ist die Besetzung aller Leitungs- und Expert*innen-Positionen mit behinderten, Tauben und chronisch kranken Menschen.
Aktuelles und Empfehlungen
Workshop mit Diana Niepce: DER WISSENDE KÖRPER
23.8., 11:00 | Radialsystem
10:30–11:00 Relaxed Arrivals und Access Orientierung
11:00–13:00 Workshop
Gemeinsam mit unserem Partner Tanz im August bieten wir einen Workshop von Diana Niepce an, deren Arbeit “HORNFUCKERS” am 22. und 23.8. im Radialsystem zu sehen ist.
Der Workshop unter dem Titel „DER WISSENDE KÖRPER” wird als experimenteller Raum präsentiert, in dem Improvisation und Bewegung im Mittelpunkt stehen. Es werden verschiedene Techniken im Zusammenhang mit den Gesetzen der Physik und der Funktionsweise des Körpers erkundet. Ausgehend vom Unbekannten werden neue Möglichkeiten erkundet, wobei der Köper als offenes Feld der Entdeckung und Transformation verstanden wird.
Der Workshop wird in Englischer Lautsprache stattfinden. Leider können wir keine Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache anbieten.
Zielgruppe:
Professionals und Semi-Professionals in den darstellenden Künsten und an Personen mit Behinderungen.
Alle Informationen zum Workshop und zur Anmeldung finden Sie hier.
Barrierefreiheit:
Das Radialsystem ist stufenlos zugänglich. Es gibt zwei barrierefreie Parkplätze auf dem Gelände des Radialsystem. Zusätzlich Parkplätze sind am Ostbahnhof verfügbar. Die Eingangstüren zum Foyer sind nicht mit einem automatischen Türöffner ausgestattet. Wir bieten einen Abholservice vom Berliner Ostbahnhof an.
Der Workshop findet im Proberaum Studio 1 statt, der sich im vierten Stock befindet. Er ist mit einem barrierefreien Fahrstuhl erreichbar. Die Türen zum Proberaum sind ebenfalls nicht automatisch zu öffnen, aber wir werden Unterstützung bei der Ankuft anbieten. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Erdgeschoss. Es gibt kein taktiles Leitsystem. Persönliche Assistenzen müssen nicht registriert werden. Gerne können Sie Assistenztiere mitbringen. Bitte informieren Sie uns im Vorhinein.
Workshop mit Ben Evans: Über das Nötigste hinaus
22. August 2026, 11:00–14:00
HAU Hebbel am Ufer (HAU2 Studio)
10:30–11:00 Relaxed Arrival & Access Orientation
11:00–14:00 Workshop (inklusive Pausen)
Gemeinsam mit unserem Partner Tanz im August bieten wir einen Workshop zu Überlegungen für Projekte mit mehreren Partner*innen bei der Zusammenarbeit mit Tauben, behinderten, neurodivergenten und chronisch kranken Künstler*innen an.
Geleitet wird der Workshop von Ben Evans, Projektleiter von Europe Beyond Access, einem EU-Projekt, das sich für die Förderung und Unterstützung von Inklusion im zeitgenössischen Tanz und Theater einsetzt. Sein Workshop konzentriert sich auf die komplexen Fragen, die sich insbesondere dann stellen, wenn Taube, neurodivergente, chronisch kranke und behinderte Künstler*innen in internationalen Kontexten arbeiten. Die Teilnehmer*innen werden gemeinsam Fragen zu Zugangsanforderungen, der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie zu organisatorischen Zugangsbedingungen erörtern.
Der Workshop wird in englischer Lautsprache stattfinden, einige unterstützende Texte werden auf Deutsch zur Verfügung gestellt. An einer Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache (DGS) wird gearbeitet, bitte informieren Sie sich auf der Festival-Website über den letzten Stand.
Zielgruppe:
Der Workshop richtet sich an behinderte Künstler*innen und behinderte Professionals in den darstellenden Künsten und an Personen die mit ihnen zusammenarbeiten.
Anmeldungen:
Anmeldungen sind per E-Mail an access@tanzimaugust.de möglich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung eventuelle Barrierefreiheitsanforderungen oder weitere Unterstützungsbedarfe an.
Barrierefreiheit:
Das HAU2 ist stufenlos zugänglich. Es sind zwei markierte Parkplätze neben dem Haus (in der Großbeerenstraße) vorhanden. Es sind eine Rampe und ein Aufzug vorhanden, der selbstständig bedient werden kann. Die Türen zur Tages- und Abendkasse öffnen und schließen per Knopfdruck, der Schalter befindet sich links neben der Tür. Behindertengerechte Sanitäranlagen sind vorhanden und wir werden Sitzsäcke zur Verfügung stellen. Es gibt kein taktiles Leitsystem. Persönliche Assistenzen müssen nicht registriert werden. Gerne können Sie Assistenztiere mitbringen. Bitte informieren Sie uns im Vorhinein. Der Zugang ist ebenerdig und die Probebühne in dem der Workshop stattfindet befindet sich im zweiten Stock.
Klicke hier für den Audioflyer
Weiterförderung durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund!
Making a Difference wurde in der vierten Antragsrunde von TANZPAKT Stadt-Land-Bund erneut zur Förderung ausgewählt! In den kommenden drei Jahren werden wir weiterhin daran arbeiten können, behinderte, Taube und chronisch kranke Künstler*innen im Tanz zu stärken!
Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass in der neuen Projektphase unser Netzwerk weiter wachsen wird: Mit dem HAU / Tanz im August und Radialsystem kommen zwei bedeutende Berliner Institutionen neu hinzu. Gleichzeitig bauen wir erstmals feste Kooperationen in fünf weiteren Bundesländern auf. Ziel ist es, die in Berlin entwickelten Ansätze für barrierearme Produktions- und Präsentationsprozesse nachhaltig bundesweit zugänglich zu machen HAU Hebbel am Ufer/Tanz im August, Radialsystem in Zusammenarbeit mit Kampnagel Hamburg, tanzhaus nrw, Theater RAMPE Stuttgart, Festival Theaterformen/Real Dance Festival Hannover/Braunschweig, Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg.
Gemeinsam mit diesen Partnern, die bereits inklusive Programme verfolgen, werden Standards für Barriereabbau, faire Arbeitsbedingungen und langfristige Perspektiven im künstlerischen Arbeiten entwickelt. Residenzen, Ko-Produktionen, Gastspiele und Wissenstransfer gehen dabei Hand in Hand mit Peer-to-Peer-Empowerment, Sensibilisierungs- und Vermittlungsformaten.
So setzen wir unseren Weg fort, strukturelle Veränderung nicht nur einzufordern, sondern aktiv umzusetzen – und die Sichtbarkeit einer wachsenden Community kontinuierlich zu stärken.
Wir freuen uns auf die nächsten drei Jahre!
Gefördert von:

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für
Kultur und Medien.
