Making a Difference – Teaser in Deutscher Gebärdensprache mit deutschen Untertiteln (zuschaltbar)

Making a Difference

Making a Difference (MAD) ist ein Berliner Netzwerkprojekt zur Unterstützung der freien künstlerischen Arbeit von behinderten, Tauben, schwerhörigen und chronisch kranken Künstler*innen im Tanz. Wir schaffen hochwertige, barrierearme Produktionsmöglichkeiten durch Residenzen und Koproduktionen und fördern den Wissenstransfer zu barrierefreien Arbeitsbedingungen sowie zu antiableistischer Kulturarbeit durch Artist Labs und Workshops.

In Zusammenarbeit mit Partnern aus der Berliner Tanzszene – darunter die Uferstudios, Tanzfabrik Berlin, Sophiensaele, Junges Tanzhaus Berlin/TanzZeit, Tanzbüro Berlin, HZT Berlin, LAFT Berlin, FAIRSTAGE, HAU Hebbel am Ufer/Tanz im August und das Radialsystem – sowie bundesweiten Kooperationen mit Kampnagel Hamburg, tanzhaus nrw, Theater RAMPE Stuttgart, Festival Theaterformen/Real Dance Festival Hannover/Braunschweig und der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg macht das bundesländerübergreifende Kooperationsmodell von MAD die Arbeit behinderter, Tauber und chronisch kranker Künstler*innen sichtbar und stärkt ihre Präsenz.

Aktuelles und Empfehlungen

Seit Mai 2026 verstärkt die in Berlin lebende Kuratorin Kate Brehme (sie/ihr) das Projektleitungsteam, zusammen mit Diana Paiva (they/them), Produktions- und Veranstaltungsmanager*in, und Juli Reinartz (sie/ihr), Choreografin in Berlin und international. Hier stellt sich Kate vor.

Kate steht vor einem sonnendurchfluteten, üppig grünen Garten. Sie lächelt und blickt mit verschränkten Armen direkt in die Kamera. Sie ist eine kleine, weiße Frau Anfang vierzig mit sehr kurzen, dunklen Locken, die an den Seiten rasiert sind. Sie trägt eine Brille mit schwarzem Rahmen, ein Nasenpiercing und einen knallroten Lippenstift. Ihre schwarzen, geometrischen Ohrringe passen zu ihrer schwarzen Jeans und ihrem rot-schwarzen Shirt, das an den Ellenbogen hochgekrempelt ist und auf dem Tiger und Panther abgebildet sind.  

Kate Brehme bereichert das bestehende MAD-Team mit ihrer Erfahrung in den Bereichen Kuration, Barrierefreiheitsberatung und Interessenvertretung auf lokaler und EU-Ebene.

Kate ist dem Netzwerk seit jeher eng verbunden, da sie am Artist Peer Lab 2024 teilgenommen und in ihrer Funktion bei Berlinklusion mit verschiedenen MAD-Künstler*innen zusammengearbeitet hat. Kate sagt über Making a Difference: „MAD ist ein von Menschen mit Behinderungen geleiteter systemischer Wandel im deutschen Kultursektor zum Wohle von behinderten, chronisch kranken und Tauben Künstler*innen. Es ist eine wegweisende Plattform, die trotz aktueller Herausforderungen wie politischer Polarisierung und schwindender Ressourcen weiterhin einige der am stärksten marginalisierten Kunstschaffenden des Landes unterstützt.“

In ihrer zukünftigen Arbeit möchte Kate die bestehenden Partnerschaften mit Kulturorganisationen in ganz Deutschland weiterentwickeln und stärken und so eine nachhaltigere Zukunft für behinderte, chronisch kranke und Taube Künstler*innen innerhalb der deutschen Kulturlandschaft sichern. 

„Making a Difference bietet hier einen einzigartigen Raum für die Entwicklung von Wissen, das von behinderten Menschen geleitet wird – sogenanntes ‚Crip‘-Wissen –, sowohl im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Institutionen als auch innerhalb unserer Künstler*innen-Community. Hier besteht ein echtes Potenzial, dieses Wissen zu teilen, in die Arbeit von behinderten, chronisch kranken und Tauben Künstler*innen zu investieren und diese zu würdigen und so die Kulturlandschaft lokal und international zu verändern.“ 

Mehr zu Kate hier.

Weiterförderung durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund!

Making a Difference wurde in der vierten Antragsrunde von TANZPAKT Stadt-Land-Bund erneut zur Förderung ausgewählt! In den kommenden drei Jahren werden wir weiterhin daran arbeiten können, behinderte, Taube und chronisch kranke Künstler*innen im Tanz zu stärken!

Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass in der neuen Projektphase unser Netzwerk weiter wachsen wird: Mit dem HAU / Tanz im August und Radialsystem kommen zwei bedeutende Berliner Institutionen neu hinzu. Gleichzeitig bauen wir erstmals feste Kooperationen in fünf weiteren Bundesländern auf. Ziel ist es, die in Berlin entwickelten Ansätze für barrierearme Produktions- und Präsentationsprozesse nachhaltig bundesweit zugänglich zu machen HAU Hebbel am Ufer/Tanz im August, Radialsystem in Zusammenarbeit mit Kampnagel Hamburg, tanzhaus nrw, Theater RAMPE Stuttgart, Festival Theaterformen/Real Dance Festival Hannover/Braunschweig, Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg.

Gemeinsam mit diesen Partnern, die bereits inklusive Programme verfolgen, werden Standards für Barriereabbau, faire Arbeitsbedingungen und langfristige Perspektiven im künstlerischen Arbeiten entwickelt. Residenzen, Ko-Produktionen, Gastspiele und Wissenstransfer gehen dabei Hand in Hand mit Peer-to-Peer-Empowerment, Sensibilisierungs- und Vermittlungsformaten.

So setzen wir unseren Weg fort, strukturelle Veränderung nicht nur einzufordern, sondern aktiv umzusetzen – und die Sichtbarkeit einer wachsenden Community kontinuierlich zu stärken.

Wir freuen uns auf die nächsten drei Jahre!

Gefördert von:

Making a Difference ist ein Netzwerk-Projekt von Uferstudios GmbH, Tanzfabrik Berlin, Sophiensaele, Junges Tanzhaus Berlin/TanzZeit, Tanzbüro Berlin, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz (HZT) Berlin, LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V./Performing Arts Programm und FAIRSTAGE, HAU Hebbel am Ufer/Tanz im August und Radialsystem. In Zusammenarbeit mit Kampnagel Hamburg, tanzhaus nrw, Theater RAMPE Stuttgart, Festival Theaterformen/Real Dance Festival Hannover/Braunschweig, Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg. Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin und durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg. Die Kooperation mit Kampnagel Hamburg wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.