Über uns

Making a Difference – Projektvorstellung in Deutsche Gebärdensprache mit deutschen Untertiteln (zuschaltbar)

Ziel

Making a Difference (MAD) ist ein Berliner Netzwerkprojekt zur Unterstützung der freien künstlerischen Arbeit von behinderten, Tauben, schwerhörigen und chronisch kranken Künstler*innen im Tanz. Wir schaffen hochwertige, barrierearme Produktionsmöglichkeiten durch Residenzen und Koproduktionen und fördern den Wissenstransfer zu barrierefreien Arbeitsbedingungen sowie zu antiableistischer Kulturarbeit durch Artist Labs und Workshops.

In Zusammenarbeit mit Partnern aus der Berliner Tanzszene – darunter die Uferstudios, Tanzfabrik Berlin, Sophiensaele, Junges Tanzhaus Berlin/TanzZeit, Tanzbüro Berlin, HZT Berlin, LAFT Berlin, FAIRSTAGE, HAU Hebbel am Ufer/Tanz im August und das Radialsystem – sowie bundesweiten Kooperationen mit Kampnagel Hamburg, tanzhaus nrw, Theater RAMPE Stuttgart, Festival Theaterformen/Real Dance Festival Hannover/Braunschweig und der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg macht das bundesländerübergreifende Kooperationsmodell von MAD die Arbeit behinderter, Tauber und chronisch kranker Künstler*innen sichtbar und stärkt ihre Präsenz.

Ein zentraler Schwerpunkt des Projekts sind die Aesthetics of Access. MAD unterstützt Künstler*innen als Expert*innen für die künstlerische Gestaltung von Barrierefreiheit – etwa durch Audiodeskription, Relaxed Performance oder Gebärdensprache(n). Ein Grundprinzip von Making a Difference ist es, künstlerische Leitungsverantwortung sowie Expert*innenwissen im Projekt bei behinderten, Tauben und chronisch kranken Künstler*innen zu verankern. Diese Arbeitsweise schafft nicht nur nachhaltigen Zugang zu künstlerischer Arbeit, sondern sichert langfristig künstlerisches Wissen zu barrierefreien Produktionsweisen und verankert inklusive Strukturen im Tanz.

Geschichte

Zwischen 2018 und 2024 war MAD ein Berliner Netzwerk-Projekt, das im Rahmen von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin gefördert wurde. Ab 2021 wurde das Netzwerk gemeinsam von Anne Rieger und Noa Winter geleitet und unterstützte Künstler*innen.

Im Jahr 2022 begann MAD, die Aesthetics of Access als inhaltlichen Schwerpunkt zu entwickeln. Dieser Ansatz prägte die Arbeitsweise des Netzwerks nachhaltig und bildet bis heute die Grundlage vieler seiner Prinzipien und Leitlinien. Mit dem Ende dieser Förderphase ging die Trägerschaft des Projekts innerhalb des Netzwerks von den Sophiensælen auf die Uferstudios über.

Von März 2024 bis Januar 2026 wurde das Projekt von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert und zunächst von Juli Reinartz und Leo Naomi Baur, anschließend von Juli Reinartz und Diana Paiva geleitet.

Seit März 2026 hat sich sowohl das Berliner Netzwerk erweitert, als auch bundesweite Kooperationen gefunden. Dadurch ist Making a Difference zu einem Projekt geworden, das übergreifend in sechs Bundesländern an der Schaffung von inklusiven Arbeits- und Produktionsstrukturen für den Tanz arbeitet.

Das Projekt wird erneut im Rahmen von TANZPAKT Stadt-Land-Bund TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin sowie das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg gefördert. Die Zusammenarbeit mit Kampnagel Hamburg wird von der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, gefördert.

MAD wird derzeit von Juli Reinartz (sie/ihr), Diana Paiva (they oder ohne Pronomen) und Kate Brehme (sie/ihr) geleitet.

Juli, eine weiblich gelesene Person, Anfang 40, mit dunkelblonden langen Haaren und heller Haut sitzt auf einem lila Sitzsack und schaut frontal in die Kamera. Sie trägt ein weißes, kastig-geschnittenes Hemd mit kurzen Ärmeln und eine helle Jeans, ihre Ellenbogen stützen sich auf die Oberschenkel, die Hände kreuzen sich zwischen den Beinen. Rund um sie herum wachsen Pflanzen, rechts stehen Gräser mit kleinen weißen Blüten, links steht ein Baum, der mit einer Rankpflanze überwachsen ist. english: Juli, a female read person in her early 40s with long dark blonde hair and light-coloured skin, sits on a purple beanbag and looks directly into the camera. She is wearing a white, boxy-cut shirt with short sleeves and light-coloured jeans, her elbows resting on her thighs, her hands crossed between her legs. Plants are growing all around her, grasses with small white flowers on the right and a tree overgrown with vines on the left.
Juli Reinartz
Diana Paiva (they) sitzt im Freien zwischen Ästen und grünen Pflanzen. They lehnt sich leicht nach vorn und blickt ruhig und freundlich in Richtung Kamera. Das schulterlange, dunkle Haar fällt locker über eine Schulter. Diana trägt einen dicken, flauschigen Pullover mit großen gelb-weißen Streifen. Sonnenlicht fällt auf Dianas Gesicht und den Pullover, wodurch die Farben warm leuchten. Der Hintergrund ist leicht unscharf und zeigt Blätter und Zweige.
Diana Paiva
Portrait von Kate Brehmer.
Kate Brehme

Das Netzwerk

Assoziierte Partner*innen

Gefördert von:

Making a Difference ist ein Netzwerk-Projekt von Uferstudios GmbH, Tanzfabrik Berlin, Sophiensaele, Junges Tanzhaus Berlin/TanzZeit, Tanzbüro Berlin, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz (HZT) Berlin, LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V./Performing Arts Programm und FAIRSTAGE, HAU Hebbel am Ufer/Tanz im August und Radialsystem. In Zusammenarbeit mit Kampnagel Hamburg, tanzhaus nrw, Theater RAMPE Stuttgart, Festival Theaterformen/Real Dance Festival Hannover/Braunschweig, Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg. Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin und durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg. Die Kooperation mit Kampnagel Hamburg wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.