Dr. Kate Brehme (sie/ihr) ist seit Mai 2026 strategische Projektleitung von Making a Difference. Kate ist eine weiße, behinderte/chronisch kranke Kuratorin, Kunstvermittlerin und Beraterin für Barrierefreiheit, die an der Schnittstelle zwischen bildender und darstellender Kunst tätig ist. Im Jahr 2017 war Kate Mitbegründerin von Berlinklusion, beriet Organisationen wie das KW Institut für zeitgenössische Kunst, das Haus der Kulturen der Welt, das Bauhaus-Archiv und die Documenta und initiierte Projekte wie UNBOUND, Deutschlands erstes barrierefreies transdisziplinäres Residenzprogramm, sowie die Veranstaltungsreihe Disability Arts Meet Up. Kate hat in Australien, Schottland und Deutschland an einer Vielzahl unabhängiger Projekte, Ausstellungen und Veranstaltungen mitgewirkt, darunter Queering the Crip, Cripping the Queer (Schwules Museum, 2022–23) und In Conversation: Jay Afrisando (Galerie im Turm, 2025).
Was verbindest du mit Making a Difference?
„Making a Difference bedeutet für mich einen von behinderten Menschen vorangetriebenen systemischen Wandel im deutschen Kultursektor zum Wohle von behinderten, chronisch kranken und Tauben Künstler*innen. Es handelt sich um eine wegweisende Plattform, die trotz aktueller Herausforderungen wie politischer Polarisierung und schwindender Ressourcen weiterhin einige der am stärksten marginalisierten Kulturschaffenden des Landes unterstützt.“
Was ist deine Vision für Making a Difference?
„Meine Vision für Making a Difference ist es, unsere bestehenden Partnerschaften mit Kulturorganisationen in ganz Deutschland zu stärken und weiterzuentwickeln und so eine nachhaltigere Zukunft für behinderte, chronisch kranke und Taube Künstler*innen innerhalb der deutschen Kulturlandschaft zu sichern. Making a Difference bietet hier einen einzigartigen Raum für die Entwicklung von Wissen, das von behinderten, chronisch kranken und Tauben Menschen selbst geprägt ist – auch als „Crip“-Wissen –, sowohl im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Institutionen als auch innerhalb unserer Künstler*innen-Community. Hier besteht ein echtes Potenzial, dieses Wissen zu teilen, in die Arbeit von behinderten, chronisch kranken und Tauben Künstler*innen zu investieren, diese zu würdigen und so die Kulturlandschaft lokal und international zu verändern.“
